“Wer Politik mit Herz und Hirn will, wählt am 23. Februar GRÜN”
Einen besseren Auftakt in die letzte Wahlkampfwoche kann man sich kaum wünschen: Die GRÜNE Spitzenkandidatin Annalena Baerbock und die Mannheimer Direktkandidatin Nina Wellenreuther begrüßten im vollen Saal des Mannheimer Eichbaumbrauhauses viele interessierte Gäste – nicht nur aus Mannheim.
In der Rede der Mannheimer Direktkandidatin Nina Wellenreuther stellt diese von Anfang an klar, was aus ihrer Sicht die wichtigsten Aufgaben der Politik sind und warum sie sich für den Bundestag bewirbt: Klimaschutz ist das Querschnittsthema. Soziale Gerechtigkeit, Wirtschaftspolitik, Migration, Erhalt der Infrastruktur sind die Themen unserer Zeit. Keines von ihnen lasse sich ohne den Klimaschutz lösen, betont Wellenreuther. Untätigkeit koste uns alle – es gelte aber das Potential zu sehen! Und dafür brauche es vor allem die Unterstützung der Menschen vor Ort. “Es ist Aufgabe von Politik zu erklären, warum wir welche Entscheidungen treffen und die Menschen dabei mitzunehmen. Bestes Beispiel: das Gebäude-Energie-Gesetz.” Die junge Umweltingeneurin und Fraktionsvorsitzende der Mannheimer GRÜNEN war dazu mit vielen Menschen im Gespräch und lobt den Mannheimer Weg der Wärmeakademie: “So wurden die größten Kritiker zu Treibern der Energiewende – das ist der richtige Weg”, so Wellenreuther.
Annalena Baerbock steigt direkt mit einem harten Thema in den Nachmittag ein: bei der Münchner Sicherheitskonferenz sei schmerzhaft deutlich geworden, dass die USA nicht mehr so eng an der Seite der Europäer*innen stehen, wenn es darum gehe, Freiheit, Menschenrechte und Sicherheit zu verteidigen. Baerbocks Antwort ist klar und deutlich: “Jetzt erst recht.” Wenn die Demokratie, egal ob von Seiten der Rechtsextremen oder von Islamisten angegriffen werde, dann gelte es diese in jeder Minute und mit aller Kraft zu verteidigen, so die GRÜNE Außenministerin. Dass es gilt, angesichts der Herausforderungen unserer Zeit entschlossen und mutig zu handeln und dabei stets den Schulterschluss mit den demokratischen Kräften zu suchen, das sei Aufgabe der Politik hier und heute. Eine Rolle rückwärts, wie es die CDU vorhabe, könne sich Deutschland nicht leisten. Im Gegenteil: gerade mit Blick auf die Perspektiven von Kindern und Jugendlichen brauche es eine echte Offensive und endlich mehr Mittel gerade für die Orte, an denen junge Menschen sind. Das sei nicht nur eine Frage von Gerechtigkeit, sondern von ökonomischer Vernunft.
Doch auch für den Austausch mit den Gästen fand Annalena Baerbock noch Zeit. Hier ging es um Fragen der Migrationspolitik, die Erfolgsaussichten eines Parteiverbotsverfahrens gegen die AfD und die Frage, wie die GRÜNEN junge Menschen wieder besser erreichen. Jede Frage und jedes Anliegen wurde ausführlich beantwortet. Sichtlich bewegt war Baerbock bei dem Beitrag eines jungen Mannes, der 2015 mit seiner Familie aus Syrien nach Deutschland geflohen ist und der sich bei der Außenministerin für deren Besuch in seiner Heimat bedankte. Auch hier machte die GRÜNEN Politikerin klar, um was es den GRÜNEN in der Regierung geht: Lösungen für die Menschen zu finden und die Vielfalt unseres Landes als Stärke zu begreifen und zu nutzen.
Zum Schluss hatte Annalena Baerbock natürlich noch eine klare Wahlempfehlung: “All das können Sie wählen”, bietet sie den Menschen im Saal an, nachdem sie zum Schluss auch noch auf die großen Aufgaben auf dem Weg zu echter Geschlechtergerechtigkeit eingegangen war: “Sie haben mit Nina Wellenreuther eine hervorragende Kandidatin die sie mit ihrer Erststimme wählen sollten.” Und wer weiter eine Außenpolitik mit Herz und Hirn und einen Kanzlerkandidaten mit dem nötigen Weitblick wolle, der sollte die Zweitstimme ebenfalls den GRÜNEN geben.
Service-INFO: Die Politische Kaffepause mit Annalena und Nina gibt es HIER zum Ansehen. Steigt ein ab Minute 15.